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Die Schäden, die das jüngste Hochwasser in Bayern angerichtet hat, sind immens. Vielerorts laufen noch immer die Aufräumarbeiten. Wir beenden an dieser Stelle unseren Newsblog. Über alle aktuellen Entwicklungen halten wir sie auf pnp.dedonaukurier.de und mittelbayerische.de auf dem Laufenden. 
Aktualisiert 12.6.2024 14:24
Verena Roider
Aktualisiert 12.6.2024 14:24
Benjamin Neumaier
Ehrenamtliche prüfen in Neuburg auf Verunreinigungen – Auch PFAS erneut Thema

Hochwasser und Starkregen, dazu die Gefahren durch PFAS: Rund um Neuburg sind Brunnenbesitzer in Sorge um die Qualität und Unbedenklichkeit ihres Wassers. Wer Gewissheit haben will, konnte am Dienstag eine Probe zum Schrannenplatz bringen. Mehr dazu:
Anja Kurz
Hochwasser schwemmt exotische Schnappschildkröten in Oberbayern an
Das Hochwasser der vergangenen Wochen hat in Bayern und Rheinland-Pfalz exotische Schnappschildkröten angeschwemmt. Die Finder brachten die beiden Tiere in die Reptilienauffangstation München, wie diese am Dienstag mitteilte.
Anja Kurz
Polizei: Betrüger geben vor Spenden für Hochwasseropfer zu sammeln
Dreiste Kriminelle sollen in Kötz (Landkreis Günzburg) vorgegeben haben für eine Hilfsorganisation Spenden für Hochwasseropfer zu sammeln. Die bislang unbekannten Täter seien vermutlich als mutmaßliche Johanniter am Montag von Tür zu Tür gegangen, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Den Angaben zufolge hatten Zeugen vorsichtshalber bei den Johannitern nachgehakt, ob eine Sammlung stattfindet. Da so etwas nicht geplant war, meldeten die sich bei der Polizei. Ob und wie viel Geld erbeutet wurde, war zunächst unklar, da sich zunächst keine Geschädigten gemeldet hatten. Die Ermittler suchen nun Verdächtige und weisen darauf hin, bei Haustürvertretern vorsichtig zu sein. (dpa)
Anja Kurz

Energieagentur Südostbayern und Verbraucherzentrale Bayern startet kostenloses  Beratungsangebot für Geschädigte der Flutkatastrophe in Bayern

 

Nach den dramatischen Überschwemmungen der vergangenen Tage geht es in Bayern ans Aufräumen. Dabei sind vielerorts auch Heizung oder Fassade durch das Hochwasser betroffen. Das schreibt die Energieagentur Südostbayern in einer Pressemitteilung. 

Ab sofort helfe die Energieberatung der Energieagentur Südostbayern und der Verbraucherzentrale Bayern Geschädigten mit einer "kostenlosen und unbürokratischen" Erstberatung vor Ort. Den sonst anfallenden Eigenanteil an der Beratung übernimmt dabei das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, heißt es in der Pressemitteilung weiter. 

 „Unsere Energieberater kommen zu den Betroffenen nach Hause, sehen sich das Gebäude an und geben eine erste Einschätzung“, sagt Bettina Mühlbauer, Geschäftsführerin der Energieagentur Südostbayern. „Muss die Heizung ausgetauscht werden, erhalten Eigentümer einen Überblick über technisch sinnvolle Lösungen und Fördermöglichkeiten. Bei Schäden an der Gebäudehülle geben die Berater eine Einschätzung, wie das Gebäude getrocknet und wiederhergestellt werden kann.“

Unter den Telefonnummer 0861/587039 oder 0800/809802400 können Betroffene eine Vor-Ort-Beratung vereinbaren. Dabei sollten sie angeben, dass sie von der Flut betroffen sind. Auch über folgende Internetseite ist eine Anmeldung möglich: www.verbraucherzentrale-bayern.de/energie/kostenfreie-energieberatung-fuer-flutopfer-96197. 

Lena Michalowski
Felslawine verschüttet Deutschlands größte Eishöhle bei Marktschellenberg

Etliche dutzend Kubikmeter Geröll waren vom Untersberg abgegangen – nach mehreren heftigen Gewittern und Starkniederschlag.
Aktualisiert 11.6.2024 13:06
Teresa Kaiser
Kulturgüter im Hochwasser? Bayern plant Notfallverbund

Kulturgüter in Bayern sollen mithilfe eines landesweiten Notfallverbundes künftig besser vor Katastrophen wie Hochwasser oder Unwettern geschützt werden. Herzstück ist ein Notfallcontainer, in dem etwa wertvolle Gemälde sicher gelagert werden können. Der Container werde Mitte 2025 geliefert und sei Bestandteil einer bundesweit vernetzten Notfallinfrastruktur zum Schutz von Kulturgütern, sagte Kunstminister Markus Blume (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München. In ganz Deutschland soll es insgesamt zehn solcher sogenannten Abrollbehälter Kulturgutschutz geben. 

Der Container des Freistaats soll nach Angaben Blumes im Depot der Staatlichen Archive im Landkreis Freising deponiert werden. Über die integrierte Leitstelle der Feuerwehren können betroffene Orte ihn dann anfordern. „Im Notfall beraten und begleiten fachkundige Expertinnen und Experten des Verbundes die Feuerwehr beim Einsatz des Containers. So wird Hand in Hand mit den Einsatzkräften ein schneller, sicherer und passgenauer Schutz unserer Kulturschätze garantiert“, erklärte Blume. Angeschafft werden soll der Behälter mit Mitteln der Aufbauhilfe 2021, die nach dem Hochwasser vor drei Jahren beschlossen wurde. 

Die Vereinbarung für den Notfallverbund soll Blume zufolge am 27. Juni in München unterzeichnet werden. Zu den Erstunterzeichnern zählten größere Einrichtungen mit eigenen Werkstätten, die Kulturgut verwahren, wie die Staatsgemäldesammlungen, die Staatlichen Archive oder das Bayerische Nationalmuseum. Auch die Landesstelle für nichtstaatliche Museen, die Archive der Erzbistümer München und Freising sowie Bamberg, die Archäologische Staatssammlung und das Lastenausgleichsarchiv des Bundesarchivs in Bayreuth beteiligen sich. Weitere Unterstützer seien das bayerische Innenministerium, der Landesfeuerwehrverband und die bayerischen Feuerwehren. Der Verbund soll bereits bestehende regionale Zusammenschlüsse ergänzen, die es Blume zufolge an allen Standorten der Staatsarchive gibt. Weitere lokale Verbünde seien in Gründung. dpa 
Aktualisiert 11.6.2024 07:32
Lena Michalowski

Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen bitte die Bevölkerung um Mithilfe zur Bewältigung der anfallenden Müllmengen


Aufgrund des Hochwassers seien die Sperr- bzw. Restmüllmengen so stark angestiegen, dass die Aufnahmekapazität der Müllverbrennungsanlage (MVA) in Ingolstadt stark reduziert ist, teilt das Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen in einer Pressemeldung mit.

Um das Problem zu entschärfen, bitte Landrat von der Grün alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende, die nicht vom Hochwasser betroffen sind, möglichst auf die Abfuhr des Restmülls derzeit zu verzichten und auch die Abgabe von Sperrmüll an den Wertstoffhöfen soweit möglich derzeit zu vermeiden. Damit könnten sie zu einer dringend notwendigen Entspannung der Lage beitragen und notwendige Kapazitäten bei der Müllentsorgung schaffen.

Lena Michalowski
Sabine Thurner aus Waidhofen verkauft Bilder und spendet Erlös an Hochwasser-Opfer 

Sie hatte selbst Wasser im Keller, beim Aufräumen kam ihr der Gedanke: Warum sollen ihre Werke im Archiv stehen, wenn sie doch einen guten Zweck erfüllen können? So startete die Künstlerin Sabine Thurner ihre eigene Spendeninitiative.
Donaukurier.de
Lena Michalowski